Meine Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen Pflege

 

Meine Arbeitsbedingungen Pflege

 

01.01.19

Von ganz oben wurde entschieden, dass der Patient  MRSA negativ war, was nicht stimmte.

“Das will ich über meine Arbeitsbedingungen loswerden: Wir hatten ein hohes Patientenaufkommen. Die ganze Station rappelvoll, so dass aus 3-Bettzimmern 4-Bettzimmern gemacht wurden. Ein Zimmer war aufgrund von MRSA ein Isozimmer. Dann wurde von ganz oben entschieden, dass der Pat. MRSA negativ war, was nicht stimmte. Anschließend wurde ein Patient mit Verdacht auf Nierensteine mit auf das Isozimmer gelegt.

Ich frage mich, wie man so etwas verantworten kann. Schließlich geht es doch um die Gesundheit anderer MENSCHEN!! ES SIND MENSCHEN UND NICHT PAPIER ODER GEGENSTÄNDE. Ändert doch endlich mal die Umstände in den Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen etc. Ich liebe meinen Beruf, aber man muss immer ‘wirtschaftlich arbeiten’ und der Mensch mit seiner Geschichte wird nicht mehr gesehen. Wieso müssen Krankenhäuser etc. mit Kranken und alten Menschen Geld verdienen? Wir nennen uns ‘sozialer demokratischer Rechtsstaat’ dann kann man doch in diesen Berufen mit +- null arbeiten. Dass Persona-l und Gerätekosten gedeckt werden etc. Aber die Leute, welche im Büro sitzen, bekommen immer mehr Geld. Und die Leute, welche das Geld ‘erwirtschaften’ verdienen einen ‘Hungerlohn’ ÄNDERT ENDLICH ETWAS!!! Danke an alle, welche meinen Post gelesen haben”

 

16.12.18

Österreicherin findet deutsche Altenpflege zum Heulen

«Ich bin vor 1 Jahr nach Deutschland übersiedelt. Bin ausgebildete Pflegeassistenz in Österreich, die hier nicht anerkannt wird, bzw. ein Pflegehelfer hat bei weitem nicht die Kompetenzen die ich in Österreich hatte. Momentan bin ich nur schockiert und finde es nur mehr zum Heulen wie die Pflegekräfte hier behandelt und ausgebeutet werden. So wenig Zeit für Patienten hatte ich nirgends in Österreich. So geringschätzig bin ich nie behandelt worden. Die Arbeitsbedingungen sind katastrophal. 12 Tage Dienst oder auch mehr in der heutigen Zeit von Menschen die in der Pflege arbeiten zu verlangen und zu erlauben ist ein Armutszeugnis.»

05.12.18

Das will ich über meine Arbeitsbedingungen loswerden:

«Am allermeisten stört es mich, dass ich nicht die Zeit für meine Bewohner aufbringen kann, wie ich es gerne möchte. Im Frühdienst geht alles hoppla-hopp, damit man bis 13.30 Uhr ca. 6 Bewohner Pflegegrad 2-5, gewaschen hat. Ach, und dazwischen muss man noch Ärzte anrufen, Visite machen, Beine wickeln, Wundversorgung, Medikamente machen usw. Ohne die Pflegehelfer würde ich nach jeder Schicht von der Brücke springen! Es muss sich definitiv etwas ändern! Sonst gehen die frisch Examinierten auch bald wieder aus dem Beruf heraus!»

Arbeitsbedingungen Pflege

22.11.18

Ich wünsche mir mehr Solidarität

Hallo, ich bin 55 und seit 3 Monaten als Auszubildende in der Altenpflege. Davor habe ich 2,5 Jahre als Pflegehelferin erst in einem Ambulanten Pflegedienst und anschließend in einem Seniorenheim gearbeitet.

Was mir aufgefallen ist in der Zeit, dass das Pflegepersonal untereinander sehr schlecht kommunizieren kann. Es entstehen sehr viele Konflikte und Missverständnisse. Was sehr schade ist, denn jede Pflegekraft für sich ist eine Bereicherung für diesen Beruf.

Warum können Pflegekräfte nicht auch empathisch untereinander sein? Ich wünsche mir mehr Solidarität und Verständnis unter den Pflegekräften untereinander. I love my job!

 

(20.11.19)

Ich bin Pflegestudentin

Ich weiß nicht was ich in der Zukunft mit meiner Qualifikation anstellen soll… Es ist so frustrierend zu wissen, dass ich 4 Jahre studiere und gleichzeitig noch 3 Jahre die Ausbildung mache und dieser immense Stress sich zum momentanen Stand nicht lohnen wird. Es gibt keine Berufsbeschreibung für meinen Titel, was ich im Studium lerne, werde ich nie in der Praxis umsetzten können, weil dafür die Strukturen fehlen.

Meine Kollegen hassen mich, weil sie denken ich nehme ihnen den Job weg, was natürlich nicht stimmt, denn ich will etwas anderes machen! Ich möchte versuchen wissenschaftlich Probleme zu lösen, die uns in der Pflege alle betreffen, damit es die Möglichkeit zur Veränderung gibt! Wir alle kennen die Probleme in der Praxis. Mich zum Beispiel stört am meisten, zu wenig Zeit für Patienten zu haben. Mit Studien gibt es aber die Möglichkeit zu begründen warum es wirklich Leben retten kann, wenn man sich Zeit für Patienten nimmt.

Kann es also so schlimm sein, dass ich Pflegestudentin bin? Macht das Wort Akademisierung Menschen so viel Angst, dass sie ihre Kollegen, die eigentlich auch nur Pflege machen wollen, nieder machen müssen?

Können wir nicht anfangen zusammenzuarbeiten und die Stärken eines jeden zu nutzen um wirklich etwas zu verändern?! Mich würde das freuen. Ich bin Pflegestudentin, will in der Pflege am Bett arbeiten und liebe meinen Job!

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